Neue Festplattentechnologie in Entwicklung Momentan gibt es zwei schnelle und ausreichend große Möglichkeiten für normale Anwender Daten zu speichern: Zum einen die sich zwar stetig weiterentwickelnden, aber langsam in die Jahre gekommenen, sich drehenden Magnetfestplatten, zum anderen die aktuellen, aber noch recht teuren Flash-Speicher-Medien. Data Slide geht einen anderen Weg und erprobt zurzeit einen alternativen Ansatz: Anstatt auf runde, rotierende Magnetscheiben zu setzen, wird hier mit einer rechteckigen, doppelseitigen Magnetscheibe gearbeitet, die sich hin und her bewegt. Diese sitzt zwischen zwei Trägern mit jeweils mehreren Leseköpfen - piezoelektrische Aktoren bewegen die rechteckige Magnetscheibe parallel zu den Kopfträgern hin und her, sodass jeder Kopf einen kompletten Sektor auslesen und beschreiben kann. Als Gleitmittel zwischen Trägern und Magnetscheibe kommt eine Diamantbeschichtung zum Einsatz.
Um den Datendurchsatz zu erhöhen, muss man nur die Anzahl an Lese- und Schreibköpfen erhöhen - im Laborversuch waren das bisher 64. Sollte es Data Slide möglich sein, die Anzahl weiter zu erhöhen, werden Leistungsdaten von 160.000 I/O-Operationen pro Sekunde und ein Datendurchsatz von 500 MByte pro Sekunde möglich sein. Dabei liegt die Leistungsaufnahme des Aufbaus bei gerade einmal 4 Watt - außerdem sollen die Data Slides stoßresistenter als bisherige Festplatten sein. Zur Speicherkapazität wurden bisher noch keine Angaben gemacht. 
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